KenFM: Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden

W?rde Rosa Luxemburg, von der dieser Satz stammt, 2015 durch Berlins Stra?en schlendern, w?rde Sie schnell feststellen k?nnen, dass ihre Botschaft bis heute nicht wirklich verstanden wurde.

Noch immer haben Menschen enorme Probleme mit der Interpretation der Realit?t, wenn diese Interpretation nicht der eigenen Wahrnehmung entspricht.

Dann wird der ?berbringer der Botschaft zum Opfer. Dann endet auch bei Persone, die sich selber als „links“ bezeichnen, schnell die Toleranz. Sie werden gewaltt?tig.

Wir, die Redaktion von KenFM, wissen wovon wir sprechen, denn wir wurden in den letzten Monaten mehrfach auf der Stra?e attackiert. Aus dem Nichts.

Was hatten wir getan?
Unsere Art der Beichterstattung scheint nicht von allen gemocht zu werden - von denen, die sich sonst als Freunde der freien Presse verstehen.

Wir, KenFM, geh?ren keinem Lager an. Wir sind neutral. Unparteiisch. Wir kritisieren alle und wir stellen die klassischen politischen Farben in Frage. Das ist erlaubt und wird durch das Presserecht in einer Demokratie gedeckt.

Demokratie aushalten ist dann aber nicht Jedermanns Sache, und so wurden wir vor allen von Menschen, die sich selber als Anti-Deutsche bezeichnen, in den letzen Monaten immer wieder angegriffen.

Auch wenn wir gar nicht mit Kamera, also beruflich unterwegs waren. Sondern privat in einem Caf? ein Buch lesen wollten. Oder wenn wir Einkaufen waren mit Familie oder Freunden. Die Hemmschwelle sinkt. ?berall.

Diese ?bergriffe auf uns sind kein Einzelfall. Wir haben sie mehrfach publiziert. Bisher allerdings hat sich die Linke Presse von den Schl?gern und Polithooligans in den eigenen Reihen weder distanziert, noch wurde das Thema Gewalt gegen andersdenkende Kollegen in den linken Gazetten behandelt oder verurteilt.

Die politisch sonst so auf Korrektheit achtenden Bl?tter scheinen die von ihnen mitinszenierte Progromstimmung zu verdr?ngen. Oder muss man noch weiter gehen und sagen, dass in den Redaktionen der TAZ, der jungen Welt und des Neuen Deutschland diese ?bergriffe vielleicht sogar gebilligt werden? Zumindest von Teilen der Redaktion?

Sehen wir genau hin. Wer sind die, die politisch auf Gewalt setzten, und wie verhalten sich vor allem jene, die diese Gewalt sonst immer mit ihren Artikeln verurteilen, wenn in den eigenen Reigen die k?rperlichen Attacken gegen Pressevertreter mit einer anderen Meinung massiv zunehmen (und das ist nicht zu leugnen)?

Wer gegen Willk?r anschreibt, indem er z.B. Krieg und deren Vorbereitung verurteilt, verliert seine Glaubw?rdigkeit, wenn er zu Terror gegen Demonstranten oder Pressevertreter, die ihm nicht in den Kram passen, schweigt. Ignoranz ist ein wesentliches Tool, um erk?mpfe Rechte in einem Land unter die R?der kommen zu lassen, und das Recht auf freie Meinungs?u?erung ist das Immunsystem der Demokratie. Ohne dieses Recht ist Demokratie gar nicht umsetzbar.

Wir m?chten uns von den bis heute zu diesem Trend zur Gewalt schweigenden Kollegen distanzieren. Die Courage, die sie selber von Dritten fordern, wenn es darum geht, die Demokratie zu verteidigen, haben sie heute selber nicht.

Daf?r gibt es keine Entschuldigung.

Quelle: KenFM

Источник: news-front.info

Добавлено: 4-04-2015, 17:08
0
222

0

Похожие публикации


Наверх Яндекс.Метрика